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Dritter Band.
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Lager zu Podgorze eine Batterie ankommen. Um 11Uhr feuerten die Russen aus allen Batterien; zu glei-cher Zeit stellte sich die Infanterie unter die Waffenund gab unter großem Freudengeschrey drey Dechargen;dieß Alles geschah wegen der Gefechte bey Liineburgund bey Möcker» und wegen der Einnahme von Czen,stochau. Gegen halb 7 Uhr sah man auch dreygroße Schiffe an der ersten Insel landen. Bon 5 UhrMorgens bis 7 Uhr Abends zählte man von beydenSeite» beynahe 2000 Schüsse. Von der Besamungwurde nur ein Soldat verwundet. Durch das Platzend r Bomben und Haubitz - Granaten sind bis auf diesenTag 2 BürgersFrauen getödtet, und eine verwundetworden.

Nacht von I4ten auf d sn I5ten April. 34)

Alles kündigte seit einigen Tagen einen gewaltsamenAngriff auf mehrere Punkte der Festung. Der Feindveilammelle Truppen, bereitete Waffenplätze, hielt meh-rere Nächte hintereinander Kolonn en bereit, welche zwi-

54) In der Nacht vom igten auf den I5ten griffen dieRussen mit 1200 Man» die beyden schon am Uten at-takirteu Vorposten an, und nahmen die für ihre Stellungdurchaus nothwendigen Anhöhen hinwe'g. Dieses enga-girte ein heftiges Infanterie-Gefecht,- welches vomAbend 10 Uhr bis Morgens 3 Uhr ununterbrochen fort-währte, und wahrend welchem die Rüsten bis ganz nahean die Glacis vordrangen. Obwohl sie hier durch daSKartätschen Feuer grossen Abbruch klitten, und sich baldzurückziehen mußten, so war es nach einigen vergebli-chen Angriffen, dem Oberstlieutenant Theobald doch nichtmehr möglich, den Russen die Anhöhe wieder abzuneh?men.