Band 
Dritter Band.
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scheu seine» Batterien und den Vorposten der Festungauf der Erde liegen mußren; kurz, nicht- wurde vonSeite der russischen Generäle versäumt, welche ermüdetschienen , Laß sie seit zwey Monaten vergebens die dro-hendsten Auffoderungen an den Gouverneur erlassen hat-ten. Kaum waren dessen letzte Anordnungen, um dieVerrheidigungs - Linie am alten Thore gegen einen Ue-berfail sicher zu stellen, vollends inAusführung gebracht,als dieselbe der Gegenstand eines ernsthaften Angriffe»wurde, welchen der Obergeneral der feindlichen Reserve-Armee, Barclay de Tolly, selbst leitete. Die Belage-rer waren nun Meister der umliegenden Höhen, welchebey allen vorhergehenden Belagerungen das Schicksalvon Thorn entschieden hatten, und suchten hinter diesemhügeligren Terrain, die Annäherung ihrer Angriffs-Ko-lonnen zu verstecken. Diele debouchirren gegen 10 UhrAbends längs dem Fluße und da sie auf keine hinläng-liche Masse trafen, die ihnen hätte Widerstand leistenkönnen, so gelangten sie schnell biö an den Rand deöGrabenS, während aridere Kolonnen bereit standen, siein der Richtung der Posten am rothen Hause zu unter-stützen. Nach der Erklärung, welche die russischen Offi-ziere nachher gaben, war diese Bewegung das Vorspielzu einem wirklirchen Sturme; sie wurde nur durch leb-hafte Kartatschenfeuer auö allen Batterien, welche aufdieser Seile die Festung vertheidigten, aufgehalten. DerGouverneur leitete fortwährend selbst das Feuer derBatterien, der große Schaden den sie dem Feind zufü-gen mußten, und die Ausdauer, mit welcher der OberstPiat mit denen unter seinen Befehlen stehenden franzö-sischen Abtheilungen alle Gelegenheiten ergriff, das ver-lerne Terrain wieder zu gewinnen, zwangen den Feind,