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sein Vorhabe» aufzugeben. Er zog sich nach einem be-deutenden Verluste gegen Tages-Anbruch zurück. Wirhatten keine Todte, aber mehrere Verwundete, von de,nen einige es durch unsere eigene Artillerie waren.Noch vor Tages-Anbruch hatten wir, alle Posten wiedergewonnen, mit Ausnahme jenes auf der Höhe, wo daSBlockhaus während deS Angriffes in der Nacht vom 10.auf den ll. April demolirt worden war. Der Feindmachte während dieser Nacht nur ungefähr 120 Schüßeaus seiner Batterie von Podgorze. Die Festung mußteihre Vertheidigung durch beynahe 1000 Kartätschen»Schusse sichern.
Den I5ten April.
Um 4 Uhr Morgens begannen die russischen undpreußischen Batterien ihr Feuer mit größerer Hartnä-ckigkeit als jemals. Die Artillerie der Festung, derenVorrärhe beynahe erschöpft waren, erwiederte eS nurschwach. Der Feind zeigte eine Mörserbatterie und rückteunaufhörlich mit seinen Arbeiten vor, vorzüglich vonWeishof her. Dorthin und auf die Insel harte manschweres Geschütz führen sehen. Diesen Morgen began-nen auch die Batterien auf der Insel zu feuern. Inder Festung hatte man Werkstätten errichtet, um dieüberflüssigen Vorräthe von Infanterie - Patronen fürdie Artillerie zu benutzen, da es bereits an Munitionmangelte.
Nacht vom i5ten aufden löten April.
Da der Feind die Vorräthe seiner Batterien erschöpftund die Artillerie der Festung die ihrigen zu erneuernhatten, so schwieg daS Feuer von beyden Seiten, ohne