Band 
Dritter Band.
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Mann disponibel, um gewaltsame Angriffe zurückzuwei-sen. Der Artillerie der Festung waren durch die Leb-haftigkeit deS Feuers, das man unterhalten mußte,mehrere Geschütze vnbrauchbM geworden; 36) sie hattezur Herstellung der Lonathe ihrer Batterien keine an-dere Hulftquellen als die überflüssigen Infanterie-Pa-tronen. Zu diesen Beweggründen kam noch der Werth,den die baieriiche Brigade auf die Erhaltung der Re-gimentsstämme letzte, aus denen sie vorzüglich zusam-mengesetzt war, und die fortwährenden Bitten der Ein-wohner, welche, von allen Unterhaltsmitreln entblößt,ihre Hau er nach und nach durch die Beschießung ein-stürzen sahen und wirklich in verzweifluugSvoller Lagewaren; alle diese Umstände bestimmten den Gouver-neur , e;ne Unterhandlung wegen Uebergabe der Festunganzuknüpfen.

Der Batallions- Chef de la Röche wurde daher alsParlamentar abgesandt. Er traf dre feindlichen Vor-

56) Bey dem äußerst schwachen Stand der Besatzung, beson»ders aber der Artillerie, war in den letzten Tagen derBelagerung der Dienst auf den Batterien »»gemein be-schwerlich ; — das in dielen Tagen beynahe ununterbro-chene Feuer der Belagerer nöthigte zu einer soviel mög-lich immerwährenden Beantwortung desselben, so daßdie wenigen Artilleristen und Handlanger ihre Geschützekeinen Augenblick verlassen durften! ein oder zwey Mannbedienten unaufhörlich die Kanone, indeß die andernzwey durch einen kurzen Schlaf ihre erschöpften Kräftezu sammeln suchten; während dem heftigsten Feuer lagdie Mannschaft hinter Faschinen und Sandsäcken auf denWerken, deren schutzgewährende Theile größtenteilsschon zerstört waren.