Granaten zu 6 Zoll 4 Linien und 5 Zoll 4 Linien —im Ganzen 12,891 Schüsse. Man kann rechnen, daßder Feind-wahrend-der CntschUcßnug und Belagerungdoppelt soviel an Kugeln- und Granaten verschossen undmehr alö 2000 Bomben im dre Festung geworfen hat.
Nach den Aeusserungen der russischen Offiziere be-stund daö Belagerung^ - Corpv aus 2 Regimeiiltr leich-ter und 4 Regimenter Linien - Infanterie, 1 Dloacner-1 Uhlanen- und 2 regulären Kosaken- Negimenten mitr Batterien leichter Artille,ie. Die Festung Graudenzhatte Ö0 schwere Geschütze m,t vollftärtiger Ausrüstungund Approvrstcn'rupg aeuefert. D e besten preußljchenArtillerie. Compagnien wurd»n hier verwendet und zeich-neten sich durch lhr wohlgezielteS Feuer, vorzüglich be.niWerfen der Bomben und Haubrtz- Granakeu auö; 46davon sind an einem einzigen Tage in das Schloß Di-bow gefallen; wiewohl sie beynahe alle in dem sehr klei-nen Raum desselben plazten , so störte dieß die 3b Mannstarke Besatzung unter dem Capirain Savary nicht imGeringsten; im Gegentheil antwortete er den gegen ihngerichteten Batterien unausgesetzt, aus der Haubitze und^de'n drey Doppelhacken, welche die ganze Bewaffnungseines Forts bildeten.
Auf mehrere Batterien —- unter andern die vomKavalier Nro. li. waren bis 30 Bomben und Granaten^während einer Stunde der Beschießung gefallen.
' Da man für den Sold der Truppen, für die Spi-täler, die Arbeiten und andere ausserordentliche Aus-gäben keine disponiblen Gelder hatte, so mußte mandieselben während 3 Monaten durch den Verkauf der zurDerpvoviantirung der Festung überflüssigen Magazine her--eyfchüffen; die Mittel waren nicht verloren für die große