Man muß daher eingestehen, daß man die Sicherheitder Festung wahrend der ganzen Zeit der Einschließungriild Belagerung nur der weisen AuStheilung und demsehr thätigen Dienste der Vorposten und dem imvoniren-den Uebergewichte verdankte, daS sich unsere Artillerieüber die feindliche erworben hatte, und das sie einzigdurch ihr gutgezielkeS Feuer während der Periode vomIvten Februar bis Ende März erworben hatte,während welcher sie nur 8Y4 Schusse machte. Spätermußte die Festung ihre Vertheidigung durch die Schnei«ligkeil ihres Feuers stchern, und die Artillerie konntedaher mit demselben nicht mehr sparen unerachtet siehinsichtlich des Materials und der Munition so sehrvon allen Mitteln entblößt war; sie wußte dieselbeüber auf eine wirklich exemplarische Weise, durch ihrenEifer, ihre Einsichten und ihre Kühnheit zu ersetzen.50 Feu.rschlünde, worunter 2 Mörser und Q Haubitzenwaren, bildete» die ganze Bewaffnung der Festung.Als der General Zouffroi am 2lten Iauuar die Muni»tions Vorräihe übergab, gestatteten sie eine Approvi-siouirung von 220 Schüssen auf jedes Geschütz; dieMörser hatten jeder nur 150 Schüsse vorräthig — dasgab im Ganzen 10.8Ü0 Schüsse. Der Unterschied von2000 Schüssen, die mehr gemacht wurden, so wie Al-les, was mit den Brandschiffen und beym Springendes Magazins Nro. n in die Luft g>eng, rührte vonder Benützung der überflüssigen Infanterie - Patronenher.
Die Zusammenstellung der von der Festung-- Artil-lerie gemachten Schüsse zeigt einen Verbrauch von g008zwölf-, sechs- nnd drcypsündigen Kugeln, von 350Bomben jll 10 Zoll 4 Linien und von 3523 Hgflbitz-