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Dritter Band.
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Ich muß daher der Verfasser» Meiuung gerade;» ^ r

widerspreche»; da er behauptet »die Kraft zur Abhülfeschlummere nur. in unS, sie bedürfe nur des Weckens, ^ c

und allein von uns könne eine Aenderung erwirkt wer- ^

den« — Nein! von Oben herab muß der erste Grund zur , j, erAbhilfe gelegt werden. Die Sache der Regierung ist ^

eö , den Individuen, welche durch Zeitumstände, Prstek- ^

tion, und andere Nebenverhältnisse in den verflossenen hg,

KriegSjahren als Offiziere angestellt, und in der Armee sich

eingereiht wurden, die nicht die erfoderliche Ausbildunghatten, und nachhin auch solche nicht erlangt haben jhr

sollten, die Gelegenheit hiezu zuverschaffen, das in ihrer £)f

Ausbildung fehlende zu ergänze». Dazu stehen derselben de>

eine Menge von Mitteln zu Gebothe; so sollte es von l»>

der Existenz deS Offiziers abhängen, wenigstens die zum W

Dienst, und allen andern Gelegenheiten, in die ein fre

Offizier der Linie nur immer kommen kann, nothweodi- be

gen Kentnisse, und wissenschaftliche Ausbildung zu best- Ai

tzen und zu erlangen. tis

Man prüfe den Offizier bey seiner Anstellung, und jh>

überlasse nicht seiner Willkühr die Rubriquen in der sfl

Fähigkeitöliste einzusetzen, dann wird eö nicht möglich lic

seyn, daß Offiziere in den Conduit-Listen mit ein oder de

der andern Wissenschaft vorgetragen stehen, die sie sich kö

gar nie eigen gemacht haben, oder wenigstens nur dem he

Namen nach kennen. Wenn nun auch ein Offizier imVerlauf einer 10 biö 20jährigen Dienstzeit sich einige di

Kentnisse erwirbt, so bleiben doch jene, die er bey seinem O

Zugänge selbst eingetragen hat, stehen; — sucht er aber sci

auch die Nachtragung auf dem Dienstwege nach, s» 1!

wird zwar der erworbene wissenschaftliche Gegenstand _

eingesetzt, aber jedoch ohne wieder vorhergegangener