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Dritter Band.
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grundlos auf die Mehrheit auözuspreche» sich erlaubt«,kann keinen Offizier treffen, ohne richt zugleich auchjenen der Pflichtverletzung, einer grabenNachlaßigkett infeinen Dienstes-Funktionen.

Die Mehrheit der Offiziere verwendet die wenigenStunden der Muffe mir enitr angenehmen Beschäftigungfür Kunst und Wissenschaft, zumal in großen Garnisonen,wo eS nie an Gelegenheit zu solch weiterer Ausbildungmangeln wird; ob nun jeder für sich, oder unter Bey-ziehung eines Kameraden diesen Entzweck zu erreichensucht, ist einerley, es spr cht immer Leu guten Willen,das Streben nach höherer Ausbildung aus. — Es istnicht zu verwerfen, daß durch Bildung gesellschaftlicherVereine (welches in kleinen Garnisonen um so crspriß-licher seyn dürfte) in denen blos rein wissenschaftlicheGegenstände zur Verhandlung kommen sollten, dem vor-stehenden Zwecke mehr enisprochen werden könnte. ESsind auch schon in einigen Garnisonen deßfalls Versucheangestellt worden , allein sie waren vou keiner Dauer, —Mangel an Harmonie der Gesinnungen, Eigendünkel,der falsche Grundsatz auf dem einmal aufgeworfenenLatz eigensinnig zu beharren, wenn gleich triftige Ge-gengründe auf Erfahrung gestützt, denselben verwarfen,gaben Anlaß zu hestigen Disputen, auch größern Unan-nehmlichkeiten, somit blieb einer nach dem andern auSdem Vereine, und endlich löste er sich auf.

Deßhalb werden solche gesellschaftliche Vereine vonanarchischerGestalr, nie von einer Dauer, seyn, wenn sienicht auf gesetzliche Ordnung gegründet, von einem vor-gesetzten Oberhaupt geleitet, einen höheren Haltpunkt,und Triebfeder haben.

§

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