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Dritter Band.
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so stiefmütterlich mit Blcchbandern, Ketten u. s. w. be-hängt, er bleibt doch immer schöner als daS KasquetlinfereS Infanteristen, denn er ist zweckmäßig. Vongntei» Materials gearbeitet, mit nichts üb-rflüßigen be-schlagen, w«rd er dem Soldaten nie zur Last und nichtso theuer seyn als daS KaSgnet, denn nur der Filz,welcher sehr wohlfeil ist, muß von Zeit zu Zeit erneu-ert werden.

Nicht Überhöht gebaut, wird er kein Spiel des Win-des, nicht geschmückt mit jenem Schweife, verdoppelt erauch nicht sein Kewlcht im Regen.

a) Der Tschako sey 8 Zoll hoch, bestehe aus gutemFilze, mit einem stark ledernen, etwas hohlem Deckelvon Klanzleder. Was die Form betrifft, so scheintdie der französischen die geschmackvollste zu seyn. Amobern Rande laufe ein 2 Zoll breites, ledernes Bandherum, und am untern ein anderes von is2 ZollBreite. Beyde werden der Haltbarkeit wegen durchzwey lederne Spangen, l/2 Zoll breit, in Form eineslateinischen V verbunden.

b) Der vordere und der hintere Schirm, letzterebesonders um die Nässe von dem Nacken des Mannesabzuleiten angesetzt, laufe, verbunden niit dem unternBande, unter scharfem Winkel mit der Stirne desMannes, um jeden Druck zu vermeiden, aus, und be-stehe aus gepreßtem Leder.

c) Am obern Rande des ledernen Bandes, bringeman nun die guten und in Eisen gearbeiteten Mutter-schrauben für die Augen der Bataillenbänder an. DaSLoch, wo die Schrauben durchgehen, muß mit Lederumnäht seyn. Diese Schrauben werden den Soldatennicht an den Schläfen drücken wie es bey dem KaS-