Der Offizier trage den nämlichen Rock wie derSoldat,, am Kragen seine Gradauszeichnuug von Gold-borten, und nur die Schößen länger als die seinerUntergebenen, etwa biö aus eine Handbreit auswärtsvon der Kniekehle.
Die Schützen tragen nach aufgestelltem, für immerbestimmten Muster, Hörner auf den Rockschossen.
Die Rock-Schossen des Soldaten dürfen nicht zuschmal seyn, damit er etwas in die Taschen stecken kann,welche ihre Oeffnung an der innern Seite haben müs-sen. ,
Beinbekleidung.
In allen Armeen wurde in neuerer Zeit der großeund unwiderlegbare Vorzug der weiten Ueberhosen gegenenge Beinkleider, der Art von allen erfahrnen Militär-anerkannt, daß sie beynahe allenthalben schon angenom-men worden. Auch in Baiern sind sie bey der leichtenCavallerie ganz, deßgleichen bey den Jägern, ja sogarbey der schweren Cavallerie, wie auch bey den Unter-offizieren und Soldaten der Linien - Infanterie, imkleinen Dienste durchgehendö eingeführt. Der Infanterie-Offizier hingegen entbehrt solche noch immer, der Unter,offizier uud Soldat ebenfalls, bey Paraden, an Sonn-und Festtagen, und welche Waffengattung bedarf wohlmehr einer zweckmäßigen und bequemen Beinbekleidung,wobey alles was spannt und die freye Bewegung hin-dert, sorgfältig vermi, den werde» muß?? —
Cnge weiße Beinkleider brauchen immer die größteSorgfalt, um nur einigermaßen rein erhalten und gutangezogen zu werden, wozu eine große Uebung und be-ständiger Zeitverlust mit ärgerlichen Kosten zur Auschaf-