fuiiz der Kreide verbunden ist. Diese Kreide setzt sich',besonders im Tornister in die Kleider, verdirbt solchesehr, verbreiret sich sogar durch Schweiß in die Hautdes Soldaten. Die Gesundheit und Reinlichkeit dessel-ben wird aus diese Weise nicht befördert.
Um ein engeö Beinkleid gut anzuziehen, ist es durch-aus nothwendig, solches mittelst des Hosenträgerö festanzuspannen, wodurch der Mann auf der Brust undSchulter anssercrdentlich gedruckt wird, welches um somehr zu vermeiden ist, als die Armatur ohnedies schonnachtheilig genug in dieser Hinsicht auf >h» wirkt. BeyParaden und auf Märschen Hort man beständig gegendiese enge» Beinkleider die gerechtesten Klagen auöstossen.Auch ist eS sehr schmerzhaft anzusehen, wenn SoldatenStunden lang im Angesichte ihre- Schweißes, Kreidein diese engen Beinkleider reiben, die eben dadurch ikuWolle sehr bald verlieren, und mithin beynahe immerschmutzig gelb aussehen, um sich sodann für'gehabteMühe und Auölage, in allen Bewegungen von ihnengespannt und gedrückt zu fühlen.
Auch kleiden und bilden weite Hose., den Infanter-isten besser als enge, die wie gesagt in der Regelschmutzig gelb aussehen, und da sie auch meistensschlecht angezogen werden, den Wuchs deS Mannesverstelle», statt ihn heraus zu heben, um so mehr, dadie Linien- Infanterie nicht immer aus den am Schön-sten gewachsenen Leuten besteht.
Einige meinen vielleicht des AnstandeS halber müßeder Infanterie - Hffizier bey Paraden und in höhernZirkeln stets in engen Beinkleidern erscheinen, da aberden Cavallerie- Ossi,irren Uebcrhosen bey jeder Gelegen-