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Dritter Band.
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heit gestattet sind, so können sene wohl auch mit dersel-"ben Decenz überall darin erscheinen.

Der unbestreitbarste Beweis für den Vorzug derweiten Hosen gründet sirb -aber auf die Praciik. ESist sedem gedienten Offiziere bekannt, daß itn Felde undin der Garnison, sobald es nur irgend geduldet ist, sichalle Militärs ohne Ausnahme, auf eigene Kosten immerweite Hosen anschafften, und nie und zu seiner Zeitenge Beinkleider trugen, ausser eS wurde strengsten-befoh'en. Keine enge Beinkleider, nie und zu keinerZeit ist der allgemeine und stets erprobte Wunsch derganzen Infanterie.

Weite Ueberhosen, die keinen einzigen der vielenbey den engen Beinkleidern angeführten Nachtheilehaben, werden für solche zur baldigen Einführung undbeständigen ausschließlichen Tragen, bey allen Gele-genheiten allgemein gewünscht. Diese Ueberhosen vongleichem Tuche deö Rock-, müßen zur Bedeckung dcSUnterleibes über die Hüften, unten bis an die Knöchelreichen, sollen aber nicht zu weit seyn.

Russische Hosenlätze sind nicht zu dulden da sie demSoldaten zum Oessnen zn unbequem sind.

Die Panralons des Offiziers sollten den des Sol-daten durchaus gleich seyn.

Zm Sommer aber müßte eö den Offizieren, Unter-offizieren und Soldaten gestaltet seyn, diese weite»Hosen aus leichtem Zeuge zu tragen. Die Abschaffungder engen weißen Hosen mit den dazu gehörigen schwe-ren Ordonnanz-Stiefeln würde auch eine bedeutendeErsparniß für den Offizier zur Folge haben.

<Der Schluß mit der Zeichnung folgt im nächsten Heft.)