habt, so habe» wir nach der allzeit gegen euch erwiesene»und noch habenden Mute und Vorsorge rathsam nndgut befunden, euch solche- vorzustellen und zu ermähnen,daß ihr solche onchr stliche Beschwerungen nicht längerduldet, sondern hingegen gesamter Hand einander bey- >stehet, mit Gewehr euch versorget, und aus alle Art!und Weise daS Land selbst zu beschirmen trachtet, und!solches um soviel wehr, da man noch über dem die he -1queme Mannschaft zu dem Kriegsdienst mit Gewalt |zwingen, und wegführen will. Zu dem Ende wolle»wir auch nicht Unterlasten, euch soviel möglich ist, bey, ;zustehen, und unser Winterlager nahe bey euch zu neh-men, bis ihr einen festen Fuß ins Land haben «erdet.Womit wir, wie vor diesem euch in' Gnaden und Guustgewogen verbleiben.« *)
Bey jetzt gemeldetem Edict wär» nun wohl viel zu 'erinnern; indem man noch lange so a-g mit den Chur-fürstliche» Unterthanen nicht prozediret, als Ehurbaiernhingegen in Schwaben gethan nnd den noch dazu ohnealle Raison; da hingegen so auch gleich etwas mehr >als ordinair muß gegeben werden, so geschieht ;solche- nicht weiter als pour repressaille j indem man 5von Ehurbaiern wegen des uns zugefügten Schaden-noch lang keine «utlü'ciente Satisfaction hat. Daßaber Ehurbaiern meynt, daß von seiner UnterthauenGelde der Krieg wieder Frankreich allein geführt werde,solches wird er so l»«cht keinen des jetzigen Staat- Kun- }digen persuadiren. Wann dieses nicht bereits die ge- 1hörige Mensur überschritten, so wollte ich mich bemühen,demselben zu berichten, was für ein Zammer seit derjetzigen Activ» auf dem Lande entstanden, indem diese
*) Man verweiset auf die Rote 14.
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