Band 
Dritter Band.
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fon in der Stadt Vilshofen hinterlassen, mit der übri-gen Mannschaft aber eiligst ohne Verweilung auf Alten-bach zu marschire», und den Feind in Rücken zu kommensuchen solle. Sobald die Infanterie beym Schloß Hey-denburg angekommen, stellte man sich in Bataille, undsolcher Gestalt wurde der Marsch gegen Altenbach fasteine Stunde weit fortgesetzt. Der Feind, als er dieseswahrgenommen, weil man über einen tiefen Lach desi-liren müssen, und dadurch sich ziemlich verweilet, hatteZeit gewonnen, und sich aus ein hohes Feld vor einemWald xostiret, auf welchen der Herr General durchund neben dem Mark Alteubach über die zu passirensehr beschwerlich und bergige Fesöer mit der Infanterieund Cavallerie, so gut es immer seyn können, zusam-mengeschlossen, und auf den ganz vortheilhaftig gestan-denen der Kundschaft nach, bey 7000 Mann starkenFeind, bis ungefähr 200 Schritte dvanciret, in Hoff-nung eine standhafte Gegenwehr zu finden. Es ha-ben sich aber die Rebellen, ehe man die Höhe garbesteigen können, gleichsam in einem Augenblicke ohneDerliehrung des geringsten FeuerS, in den hinter sichgehabten Wald gezogen. Ihr Commendant aber undandre Offiziers sind gleich mit der wenig gehabten Ca-vallerie auf ihren Pferden durchgangen, und habenihre sogenante Hauptarmee im Stiche gelassen. Welcheder verbitterte Soldat alsogleich umringt, und in denWäldern und Feldern ausgesucht, alles, was sich nurblicken lassen, gegen einen wenigen Widerstand solcherGestalt niedergemacht, daß der wenigste Theil davcn«kommen. Theils von ihnen haben sich in einige unweitvon dieser Niederlage gelegene Baueruhäuser retirirt,und sonderbar aus einem auf die Kaiserlichen stark

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