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Dritter Band.
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is Feuer gegeben, welche man aber sämtlich in Brand ge-

steckt, und was nicht darinnen verbrennen, sondern entr’n laufen »vollen, ohne Unrerschi-d niedergemacht. DieseS

r>- Maffacriren, hat von is Uhr bis gegen 4 Uhr Abends

id gewähret, also, daß diese Niederlage die bey München

lst weit übertrifft, und ist gewiß, Laß der wenigste Theil

>s von diesen Rebellen davongekommen; was aber wirkuch

r- auf dem Platze geblieben, ist nicht eigentlich zu bc,chtei-

te ben, »vohl aber zu glauben, daß von 4000 Todten

m »venig werden abgehe», weil man die in den Wäldern»

ch »vorinnen die größte Niederlage geschehen, und häufig

ni hin und wieder zu sehe» sind, nicht eigentlich wissen

je kann; die Felder aber von dem Mark Ältenbach bis

m fast eine ganze Stunde weit häufig mit Todten über-

n- sträur sind. Bey dieser Activa hab-n die Rebellen,

m ihrer eigenen Bekenntniß nach, ihre besten Leute sammt

jfi einem Hauptmanne, nnd die bey sich gehabte 4 jchöue

a- Stücke, worunter 2 Augsburgische, nebst einem mit

ar i Munition beladenen Wagen, und einen Wagen mit

ne Schanzzeug, zur Beuie hinrerlaffeu. Gefangene sind

ch fast gar keine, ausier der vorn,als gewesene kaiserliche,

id nachgehendS würternbergische Haupt mann Weber,

a- und der Landgerichtsoberschreiber aus Schälding wel-

-n che von einer Hu>arenparthey eingebracht worden. Nach-

he dem nun die glückliche Aclion, wobey kaiserlicher

tn Seiten nicht d todt und blessirie Mann, und

ur ' > voch weniger Pferde verlohren 20) vollendet, ist auser ' -_

n> 20) Man sieht, daß es vor hundert Jahren schon Bulletin-

^ schreiber gegeben hat, die siü) die handgriflichsten Unge-

t , reimtheiten cUaubten; auf d>r einen Seite 4000 Tvdte,

rk auf der andern 3 todt und blessirr! —>

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