Band 
Dritter Band.
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tationen ungeacht, annoch so verblendet, ihrer in denFahuen habenden Znscription nach verbleiben;

Wir wollen lieber Baierisch sterben 21)

Als in des Kaisers Unfug verderben,

sich nebst dem ganzen Lande aufopfern, und ruinirenlassen, ebe sie sich kaiserlicher Majestät submittiren.Hierauf folgt die NelationvomHerrn Oberstd'Arnan, kaiserlichen Commendanten in<§ham, nebst den Aeeordspunkten von Cbam,berichte hiermit, welcher Gestalt sich gestern Cham,nachdem ick solches nc gestern zu beschiessen angefangenmit Accord an mich ergeben, wie die beiliegendeAceordspvnkte zeiaen; es hätten sich dem VernehmenNach die Rebellen eher submiktirt, wenn sie nicht per-suadirt gewesen, daß ich nur mit einigen 100 Pferdenhieher kommen, worüber sie sich gleichsam moquirk;es waren ihrer bis 800 darinnen, wovon aber 400 derbesten, als man capitulirte, in der Nacht zwar durch-gehen wollten; weil aber der Ort allenthalben wohlumringt, und die Brücke über den Regenfluß abgewor-fen gewesen, auch daS Eis gebrochen, sind die meisten

21) Dieß waren nicht blos Worte, ihre Thaten bewieiendieß — ob diese Bauern durch griechische und römischeBeyspiele dazu entflammt wurden, möchte sehr zu be-zweifeln seyn, und kann als ein gewichtiges Argumentgegen jene gelten, die nur in den Thaten der Altengroße und würdige Beyspiele finden wollen, welche zurNachahmung aneifern! — Wir haben in unserer eigenenGeschichte der herrlichen Momente genug und um Großeszu thun,^mag weniger das genügen, was sich derKopf aus der Geschichte eigen macht, als es vielmehrdes wahren Gefühls von Recht und Vatersliebe bedarf!