Band 
Dritter Band.
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durch zu lange anhaltende Arbeiten ihre physische»Kräfte nicht schwinden.

DeS Sonntags ausgenommen, sind die Soldatenim Sommer täglich um 6 4 Uhr, im Winter um 7 | Uhrschon mit ih er L beits-Wonkur angethan. Eine halbeStunde >st ihnen <‘ «1 frühstücke gegönnt; hernach be-geben sie sich in thre oer chtedenen Klasien zum Unter-richte, welchem sie ir Sommer bis 9 Uhr, im Winkerbis 9 4 Uhr beywohnen. , Der übrige Theck' dbd ?ageSwird mit Arbeiten in der freyen Lust zugebracht. Kön-nen diese des schlechten WetkeiS halber nicht statt haben,so bleiben die -irbetkee b.s.il lihr in der Schnw, wo-hin sie Nachmittags ohnehin, im Sommer um 3 Uhrund im Winter um 5 4 Uhr zurückkehren. Wollen dieSoldaten außer den ihnen festgesetzten Stunden stu-dieren, so werden ihnen Bücher und Instrumente, je-doch nur unter dem Bedinge geliehen, sur deren Er-haltung verantwortlich zu seyn.

Der Zweck des Unterrichtes in der Uebuugsschulebesteht darin, nicht nur jeden E'nzelnen der Genie-Truppen in den drey Handwerke» eines Saxpeurö, Mi-nenrS und Poiitonicre zn nuterrickren, sondern auch je-dem Ein,elnen zu lehren, wie er einen Rapport, einenBauübcrschlag zn machen höbe, wie fernere Plane iibcralle Gegenstände der Kunst gefertigt werden, welche erentweder selbst ausführen oder auoführen lassen soll,und wie endlich dieselben berechnet werden.

Der ganze Lehrkurs wird in fünf Klassen abgetheilt;in der ersten sind jene Ar heiter, welche die ersten An-weisungen im Lesen und Schreiben noch nicht erhalt nhaben, man bringt ihnen dieselbe nach Dr. Bells

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