Methode bey. Können die Arbeiter lesen und schreiben,so treten sie in die 2te oder geometrische Klasse über.Hier dient der erste Land des militärischen Unterrichtsvom Obersten Pasley genau als Lehrbuch. Zn dieser,wie in den folgenden Klassen dient der wechselseitigeUnterricht als Grundlage. Sind die Arbeiter in denAnfangsgründen der Geometrie unterrichtet, so lernensie in der folgenden Grundrisse zeichnen. Man läßt sienach ein.'-u bestimmten MaaSstabe den Grundriß, Durch-schnitt und Aufriß eiireS gewöhnlichen, zierathenlosenGebäudes fertigen. Zn der 4ten Klasse wird der Un-terricht in der Lefestigungeii nst ertheilt. Hier zeichnendie Arbeiter stufenweise den Grundriß und den Durch-schnitt eines nach dem Systeme Baubans befestigtenAchteckes, eine Feldbatterie, ei i kleines Pulvermagazin,die ÄnnaherungLliiiien und Parallelen beym Angriffe einesPlatzes u. s. w. Dann die zur Minirkunst uiu-mgäng-lich nöthigen Umrisse. Zm vorgezelchneten Lehrkursebildet der Unterricht in der Arithmetik und Meßkunstden Schluß. Man lehrt nun Längen, Oberflächenund körperliche Umfange, mit immerwährender Anwen-dung auf die Befesti'guugs - Arbeiten, berechnen.
Da die Soldaten und Unteroffiziere nicht überall dieGelegenheit zur Erlernung der Geometrie und Vefesti-gungskunst haben, wohl aber in jedem Orte die Arith-metik vollkommen etl.nnn können, so werden die Ar-beiter in den obgenannten Wissenschaften auch schonunterrichtet, noch ehe sie die Arithmetik vollständigerlernt haben. Durch diele Art des Unterrichtes glaubtman auch denselben in der kürzesten Zeit jenen Verrathan Kenntnissen beyzubringen, den sie beym Auötritteaus der Uehungoschule besitzen sollen. Diese Maöregel