. Es ist. wirklich sehenöwerth, welche Sorgfalt daS-Deparcemeut der Ordonnance sogar in allen Einzeln-he.ieu der praktischen Ausbildung feiner Genietruppenverwendet. Stets ist man bemüht, bey der Ausfüh-rung aller Uebungsarbeiten den höchsten Grad vonVollkommenheit zu erreichen. Nach dem Maße als dieAroeiter sich mit den Arbeite» vertraut machen, wirdihnen auch geleh.k, dasjenige schnell und gut auszii-führeu, wobey am Anfange nur auf die Güte Nückstchtgenommen worden ist.
Keineswegs findet bey der Ausführung aller dieserUebungen eine Verschwendung der Materialien statt.Mit der größten Sorgfalt werden im Gegentheile Of-fiziere, Unteroffiziere und Soldaten gewöhnt, mit dergenauesten Ersparniß an Holz, Beilen und den zu denArbeiren nothwendigen Handweckszeugen umzugehen.Alles wird mit Methode und Vorsicht ausgeführt..Man beschamt>, und ertheilt Verweise, sogar Strafedenjenigen, welche sich einer Nachläßgkeit zu Schuldenkommen lassen, wenn dieselbe Dinge betrifft, bey denenes wesentlich nothwendig ist, daß man sich ihrer schonim voraus erinnere. Wenn eine für den Dienst derGenietruppen wesentliche Vortheile bringende neue Ope-ration zuvor durch die Ausübung geprüft werden solle,so hat ein Hauptmann die Leitung über die Ausfüh-rung derselben. Hiezu wird ihm eine gewisse Zeit fest-gesetzt; hat er nun gegen das Ende dieser Uebungszeites dahin gebracht, daß die Truppen diese Operationdurch eine Reihe stufenweiser regelmäßiger und vortheil-ter Derfahrungsweise genügend ausführten, so verfer-tigt er darüber ein Ausübungs - Reglement. Dasselbewird nun vom Vorstand der Anstalt durchgesehen, und