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Dritter Band.
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geachtet diese Arbeiten nur mit großer Gefahr aus-geführt werden können, so sind so wohl getroffene Vor-sichtSmaöregeln und Hülfsmittel genommen, daß, sozu sage», nie ein Unfall obwalten kann.

Worte: »Wie schwer büßt man oft im Kriege die

v geringe Bildung der Offiziers in Friedenszeiten. Der«Feldherr mit den Ansichten und Anstalten im Großen«beschäftigt, kann und darf sich nicht mit der Zergliede-«cung untergeordneter Dienstverrichtungen besassen.»Eben so wenig erlaubt ihm der schnelle 'Ganz der«Ereignisse seine Untergebenen in der Stunde der Ver-«Wendung zu bilden, oder den Mangel ihrer Kenntnisse«auf irgend eine Art zu ersetzen. Er kaun nicht «nid-«ten, wo nicht gesLet worden, und er muß sich mit den«Wer? - Zeugen begnügen, die ihm zu Gebote stoben.«Sind diese schlecht, so wird er entweder aus zu großer» Zuversicht auf ihre Zeitwirkung sich in Unternehmungen«einlassen, die sein Vermögen übersteigen und vcrun-«glücken; oder er wird mit ihrer Untauglichkeit bekannt,«schüchtern und langsam bey weitem das nicht erfüllen,«was der Staat von ihm fordert. Die verschiedenen«Bestandtheile einer Armee gleichen den einzelnen Glie-«dorn der nämlichen Kette, sie müssen gleich gut und«stark seyn, wenn die Kette ihrer Bestimmung entspre-»chen soll. In der österreichischen Armee war das«Pontonier < Corps nicht vorzüglich gebildet. Es wurde«in Friedenszeiten fast gar nicht, oder nur dort geübt,«wo daS Terrain und der bekannte Lauf der Flüsse den»Brückenschlag besonders begünstigte, wo alle Erfordere«nisse dergestalt zur Hand lagen, daß die Arbeit mit«Muße und Bequemlichkeit vor sich gehen konnte, und»wo die Uebungen das Corps mehr unnützen Parade»"«als kriegerischen Unternehmungen gleich sahen.«

A. d. Uebers.