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Dritter Band.
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auSgehoben, als nothwendig jährlich ergänzt werdestmüssen, damit bey Lusbruch eines Kriegs das BundeS-Koniingent gestellt werden kann. Da aber aus einleuch»tenden Gründen den Lkaaten, daran liegen muß, Heerezu bilden, so stark es ihre Verhältnisse erlauben, nichtwie eS aber in Frankfurt, i» Beziehung auf den hohenBund, zu belchlretzen belebt wurde, so scheint es nichtgeeignet die Zahl d-eseS Kontingents als bestimmendanzunehmen.

Je weniger junge Männer jährlich auögehoben wer-den, desto langer müssen dieselbe» im Dienste bleiben,und bey gleicher Zeit und bey gleichen Kosten werdenauch »n> >o viel weniger gebildet , als da, wo die Zeitdes Dienstes kleiner, dagegen die Zahl der Aufgeho-benen größer ist.

Nach vielem Veihallnisse hat die Heerbildung (Mansehe hierüber daö OtrJf.fi de, Kriegeschriften) daö Ma-xi in um >» diejer Hinsicht b.stimmt und biS ins Detaildurchgeführt. Dreß Morimum findet statt, wen» manalle Zähre, alt« 20 jährigen Zünglinge inSHeer nimmt und ste dagegen die lürzeft möglichste Zeitdort übe» laßt.

Gegen dieses Anjnehmen aller zwanzigjährigen.Jünglinge lass.n sich solgeutc zwey Einwürfe machen.Der eine, daß hindurch iie Aushebung zu drückendwerde, weil sie alle inffe, und

der andere, daß zugt-ich die Kosten viel zu groß wer-de» müßten, allein beyde verschwinden, bey uupanheyi-scher Prüfung, drnn:

1 .) Alte Jünglinge ohne Ausnahme zur Vertheidi-gung des Vaierlondes zu berufen, ist langst in allengehüteten Slaaren a!S Erundfaß ausgesprochen, aber