»Die nächste Folge davon ist, daß jeder, der es ver-mag, sich einem solchen Verhältniß für seine Person zaentziehen sucht; daher dann die mehr oder minder kost-spielige Anwerbuug von Stellvertretern, aus der ärmernund folglich auch roheren Volkvklasse, in denen nur diephysische, nicht aber die moralische Kraft ausgebildet ist,durch welche also da« Militär eben nicht gewinnt.«
»Man sepe die jährliche Aushebung, mit Einschlußder CadreS — 1/2 Procent der Bevölkerung, so sindzur Stellung deö Contingents zwey Aufgebote vollkom-men, und zur Stellung von Contingent und Reserve,drey Aufgebote schon inebr als hinreichend. Wer indem gegenwärtigen Fahr seine militärische Lection gründ-lich erlernt und wohl einprägt, der hat sie im nächstenJahre ohne Zweifel noch ganz inne, und braucht siealso nicht zu wiederholen; daß es im dritten Jahre,wo er in die Reserve eintritt, geschehe, wird ohnehinvon Niemand, und nirgends, auch in den Grund-zügen nicht verlangt. — DaS militärische Verhältnißbeschränkt sich also eigentlich nur aus LaS Eine Lehrjahr,welches für die Infanterie, alss für den zahlreichstenTheil der Armee noch abgekürzt werden kann.«
»Ein einziges Jahr, dem Waffendienst gewidmet,kann sich aber wohl jeder gefallen lassen; jedem kannzugemuthet werden diesen Dienst, durch welchen seinepersönliche Freyheit so wenig beschränkt wird, in Personzu übernehmen; dadurch fällt die Blüthe des Volkes,wie es seyn soll, in die Aushebung, dadurch wird dasMilitär veredelt und mit moralischer Kraft ausge-stattet.«
»So eingeleitet verschafft uns die Erfüllung unse-rer Duudespflichteii zugleich die höchst glückliche Gele-