Band 
Dritter Band.
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genheit, die selbstständige Vertheidigung uusereS Vater-landes zu begründen. Die zehn jüngsten Altersklassenin einem dringenden Fall aufgeboten, geben uns einHeer von 70 000 Mann, die alle durch die Schule derWaffen gegangen, mit der moralischen Kraft der Vater-landsliebe auch die Wehrhaftigkeit verbinden, und zurVertheidigung dieses Landes auch gegen einen überle-genen Fe-nd hinreichen dürften.«

»Bey einer zweckmäßigen Einrichtung würde unserMiliiär durch eine verstäkte Aushebung auch nicht kost-spieliger werden als dermale»; insbesondere würde derprätente Stand desselben nur l/2 Procent der Bevölke-rung betrogen, was dermalen ja auch der Fall ist.«

»Durch eine verstärkte AuSbebung würde endlich un-ser Militär-System zurückgeführt auf die ursprünglicheIdee einer Kri eg s - S ch u l e, mit der sich das Ein-stellungS Wesen gar nicht verträgt: in einer Schulemuß jeder Schüler selbst lernen, er kann sich, als sol-cher, nicht vertreten lassen. — Von einer Kriegsschulesprechen und in der Ai>sh-b»nq eine Menge von Aus-nahmen postuliren, wohl gar verlangen, daß die Regie-rung, jedem, dem es beliebt, einen Stellvertreter zurHand schaffe, ist doch wohl — eine Inkonsequenz. Wie?derselbe Staat, der mit großen Kosten eine Kriegsschulegestiftet bat, soll d ejenigen, denen nicht daran liegt,diese Schule zu besuckeu, in seinen besonderen Schutznehmen? welche Logik!!! «

»In seiner gegenwärtigen Gestalt erscheint unser Mi-litär- System fast wie eine halbe Maaßregel: die Aus-hebung so zu beschränken, daß zur Stellung deö HeereSeine sechsjährige Dienstzeit der AuSgehobenen nöthigwird nnd demungeachret die in einem solchen Fall