-'armen wären, für die es eben darum keine müßigeZeit gäbe. Was unsere dermaligen GenSd'annrn be-trifft, so sind sie mehr den französischen Maut- undAcciffe - Bedienten (Douanieis) alS den sranzösischeir.GenSd'armen nachgebildet, vnd danim bey uns nichtweniger verhaßt, als jene in Frankreich eS sind.«
»Ich meine, man sehe vor lauter Bäumen den Waldnicht, wenn man bey der Verbreitung eines so leichtaufzubietenden Militärs über das ganze Land, auchnoch besondere GenSd'armen anstellen will. Zur Erhal-tung der öffentlichen Sicherheit sowohl nach Außen, alsnach Innen, bedarf es nur einer einzigen Anstalt , unddiese Anstalt ist das Militär, welches den Landschirm-dienst mit dem Laudivehrdienst gar wohl verbindenkann. Um aber das Detail einer fiskalischen Spähe-polizey zu treiben, dazu sind die Landschirmer nicht ge-macht, dazu sind sie viel zu gut.«
Abermals stimmt diese Idee ganz mit der in derHeerbildung überein, wo im 2icn Abschnitt Seite 110.von der Verwendung der bereits ihren Unterricht vollen-det habenden gehandelt uns gezeigt wird, wie leichtdieser Dienst von deinelben versehen werden könnte —was bey General ven Theobald die Landwebel seynsollen, sind nach der Heerbildung, die Felddienft un-tauglichen Offiziere der Heer- und Mehr - Bureaux.
3.) In der dritten Schrift führt der Verfasser dasVerlangen durch, das er schon in der ersten stellte,nämlich eine vermehrte Aushebung und dafür kürzereWichtigkeit und Uebungszeit; er zeigt, welche VortheileeS aus den oben angegebenen Gründen haben würde,statt wie bisher nur 2200 jährlich 5000 Mann auSzuhe-bcn und davon 4200 zur Infanterie zu theilen, so wür-