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Dritter Band.
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l. «DaßInten bey der erwähnten Ladung eine zngeringe Schußweite erhält.«

Wenn es sich nickt läugnen läßt, daß bey einer stär,kern Ladung die Schußweite etwas vergrößert wird, soist eö doch noch die Frage, ob diese Vergrößerung derSchußweite so bedeutend und vortheiihast sey, daß mansich veranlaßt fühlen sollte, um die Erlangung derselbengrößere Kosten aufzuwenden, da auf der andern Seitedie Wahrscheinlichkeit des Treffens dadurch vermindertwird.

Ueber die Schußweiten (bis zum ersten Aufschlagder Kugel) des kleinen Gewehrs bey verschiedenen La-dungen, sind keine entscheidende Versuche, so viel ichweiß, bekannt; macht man indeß hier Anwendung vonden Resultaten, welche sich aus Versuchen mit Kanonenüber die Zunahme der Schußweiten durch Vermehrungder Ladung ergeben haben: so möchte wohl bey dem1 löthigen Gewehre, durch eine Vermehrung der La-dung von ^ Unze oder | Loth, die Schußweite umnicht mehr als etwa 20, höchstens 30 Schritte vergrö-ßert werden. Das will aber nichts sagen; im Gegen-theil kann dadurch die Verschwendung der Munitionbefördert werden, in sofern dadurch Anlaß zum Feuernauf übermäßig große Eutsernungen gegeben werdenkann.

Eö ist schon vor vielen Jahren von dem sehr ver-dienten General von Scharnhorst gesagt worden *)«daß auf 400 Schritte der Efekt beynahe gar nicht inBetracht gezogen zu werden verdient«, (und doch wa»

*) Handbuch für Offi eiere 5. Theil Taktik, 1820. G. )iß>