ste Lähmung eines, oder einiger dieser Organe sich fühl-bar dem ganzen Körper mittheilt, oft zerstörend demZwecke seines Daseyns evtgegen tritt.
Die Intelligenz, der Wille des Feldherrn- sind da-belebende Prinzip eines Heeres, durch viele Abstufn«, |(gen und Mittelorgane wirkt und bewegt er die Grund,kräste desselben, den gemeinen Soldaten, und er kannum so sicherer auf die kräftigste Unterstützung und Mit-wirkung von Seite dieses letzteren zählen, und seinesguten Willens und Gehorsams bey Ausführung seinerentworfenen Pläne und Combinationen versichert, seyn,je eifriger jene Mittelorgane bemüht waren, den gemei-nen Mann zu seinem Berufe zu bilden, ihn mit denPflichten seines Stande- bekannt, geschickt und gewandtin dem Gebrauche seiner Waffen zu machen; vorzüglichaber ihm durch Wort nnd eigenes Beyspiel wahre Be,griffe von der Ehre seines Standes beygebracht, undjene treue Liebe und Anhänglichkeit für Fürst und Va-terland in ihm geweckt hatten, wodurch einzig und al,lein muthvolle Au-daner im Kriege^ Disciplin, Tapfer-keit und jene heilige Begeisterung erzeugt wird, welcheeinem Heere die Lorbeer de< Sieges, die Achtung derMitwelt, den Dank des Vaterlands erringt uud denRuhm seiner Thaten durch den Griffel der Geschichte uauf eine staunende Nachwelt überträgt. j
In wie ferne nun die Unteroffiziere zu diesen Mit,telorganen gehören, welch großer Antheil ihnen an derBildung deS Soldaten- gebührt, hierüber kann undwird gewiß nur eine Meinung seyn. — Meisten- mitdem gemeinen Soldaten, au- einer Volksklasse zu demWaffendienste berufen, sind sie durch gleich« Erziehung,und Lebensweise bekannt mit seinen Bedürfnissen, fei.