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Dritter Band.
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«iffen der Zeit mit ihrem Einfluß auf die öffentlicheMeinung zu finden glaubt,?, so wird eine genaue Un-tersuchung und Vergleichung dieser Veränderungen hiervorangehen müssen. !

Noch vor wenigen Decennien, in welchen die Ar« yrneen größlentheils durch frey angeworbene, MkistenSAusländer gebildet und erg-ntzt wurden, gab es sehrviele, welche oft anqebohrne Neigung, öskerS unglückli-ches Schicksal, am öftesten aber Hang zu e ner ihre»Begriffen nach freieren Lebensweise und besonders Ar-bettssck-eiie bewogen, den M'litarstand zu ergreifen undkunstgemaß zu betreiben. Ohne Vaterlandsliebe, undohne Anhänglichkeit für ihren Fürsten, ohne künftige-Eiaenrhum oder .einer Aussicht h ezu, war ein großerTheil dieser Menschen Landstreicher, sterS geneigt, dieselbstgewählte Fahne eines Monarchen zu verlaßen,um nach empfangenen Handgelde, an einem ander»Fürsten gleichen Treubruch zu üben.

Wenn gleich diese Schilderung paffend ist, so wäre«S doch ungerecht: ste auf alle frey angeworbene an-wenden zu wollen, denn eS gab gewiß auch unter diLfen sehr viele, welche sich durch treu« Pfl-chkerfullungauszeichneten, sich für immer und einem Monarchenzu dienen entschlossen, und dann sich zu guten, bravenrtnkeroffiziers zu bilden bemüht waren. Ferners kamauch so mancher, des vielen Dienstes wechseln, und der !damit verbundenen Gefahren und Beschwerden müde,auf den Entschluß, einmal den Rest feiner Taae einemDienste zu widmen und einer mehrjährigen Erfahrungund Geübtheit, eine gute Aufführung und treue An-hänglichkeit beyzufügen.