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Dritter Band.
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feit und bey vollem Magen, nie ein Unterricht gedeiht;eben so dürfen die Lehrstunden nie ohne ganz wichtigeUrsachen unterbrochen werben, und sind alle Diöpensa-tionen durchaus zu vermeiden.

f) Das Lokal muß geräumig, gesund, mit Sitzen ,versehen, und an einem Orte errichtet seyn, wo nicht- >den Unterricht stört, sondern die Aufmerksamkeit der :Schüler stets erhalten werden kann, auch ist in dem-selben auf Reinlichkeit streng zu sehen.

g) Endlich müssen diejenigen Leute, welche sichdurch ihre Geschicklichkeit und gemachten Fortschrittebesonders auszeichnen, gleichfalls belobt, oder aufwelch immer für eine Weise belohnt werden, um dieübrigen dadurch zur Nachahmung anzufeuern.

Wenn auf alle diese Punkte Rücksicht genommenwird, und die Lehrer ihre Pflicht thun, so getraue ichmir, den besten Erfolg für eine Armee durch die Mi-litär-BildungS-Schulen zu behaupten, in so ferneauch noch übrigens die Krieger von ihren Vorgesetztenmenschlich, gefällig und nicht wie Leibeigene behandeltwerden; denn da, wo die Befehlshaber ihre Soldatenbey den geringsten Vergehen, wenn auch nicht gleichkörperlich strafen, doch ihnen gewöhnlich öffentlich, undbey einer Menge von Zuschauern, Schimpfworte allerArt zufliessen lassen, muß freylich bey denselben alleLiebe zu ihrem Berufe verschwinden, der gute Wille,sich verlieren, und das Gedeihen des Unterrichts alsovernichtet werden.

Schlüßlich bemerke ich noch, daß die Mehrausgabe,welche die Militär - BildungS - Schulen, auf diese Arteingerichtet, verursachen, durch die gewiß durch diese