Band 
Dritter Band.
Seite
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Hiednrch fühlte ich mich veranlaßt und verpflichtet,sowohl über den Gegenstand selbst als über jenes Ur-theil meine Ansichten im Nachstehenden an den Tag zulegen.

Obwohl der Verfasser anfänglich von Entstehungder Kadcktenhäuser eine allgemeine Erwähnung macht,so zeigt er doch in der Folge und am Schlnße seinerAeusserungen, daß sie sich bloß auf da- bestehende bai-rifche Kadetten - Korps'beziehen. Daher wird dasselbeauch der ausschließliche Gegenstand meiner Bemerkungenseyn.

Mit des Verfassers anfänglich geäusserten Meinungeinverstanden, glaube ich, so wie er, daß, um eineArmee auf einen würdigen Standpunkt zu erheben, vor-züglich auf eine höhere geistige Bildung Rücksicht ge-nommen werden müsse — und um diese zu erhalten, eSunumgänglich nöthig sey, denen, welchen einst die Füh-rung derselben anvertraut werden soll, die hiezn erfor-derlichen Vorkenntnisse und eine höhere Ausbildungnoch früher mittheilen zu lassen, als in der Zeit, wosie demsA^ilitärstand wirklich antreten. Meine- Erach-tenS erfordert auch die höhere geistige Bildung einerArmee hauptsächlich einen ergebenen und zur Einheitgebrachten Willen, um ihr dadurch die größtmöglichsteWirkkraft zu Verschaffen. So soll von der unterstenMilitärstufe bis zum Heerführer jeder seine Talenteund Kenntnisse mit der vollständigsten Hingebung an-wenden, um dir Befehle ^es Höhern auf das Muthigsteauszuführen, hiedurch wird dem Nachtheile vorgebeugt,daß nicht ein jeder llnerfahrne sich berechtigt glaubt;Ideen, die etwa aus dem Feuer feines jugendlichenAlters hervorgelodert und denen es, wenn nicht an