deren 52 hergestellt und ebenso die nothwendigenSammlungen von Ckarten, Planen, Modellen, Zeich-nungen, iZnstrumente rc. vervielfältigt werden.
Sollten aber auch alle diese Hindernisse durch einemagische Kraft geebnet werden können, so stelle ich dieFrage: was geschieht bey einem ausbrechenden Kriege?Gerade in dem wichtigsten Momente wird man wohlschwerlich die brauchbarsten und verlaßigsten Unteroffi-ziere zu Hause lassen. Alle diese Schulen hören sodannmit einmal aus. Der mindeste Verlust, welcher darauserwüchse, wäre, daß ein Heer von Lehrern unbeschäftigt,dem Staate zur Last ernährt werden, ein bedeutenderer,daß die angefangene Ausbildung der meisten Unteroffi,ziere eingestellt werden, der unersetzlichste aber, daßwährend der ganzen Kriegsdauer man auf die Besetzungvon Offiziers - Stellen durch militärisch gebildete Men,schen verzichten müßte.
Eine halbe Million aber, glaube ich, wird schwerlichhinreichen, um auf 32 Plätzen das Lehrfach nur in derVollständigkeit herzustellen, wie es sich im Kadeten-Korps befindet.
Die Ansichten bemerken, daS Kadetten - KorpS habedadurch einen erhöhten Werth erhalten, daß es Meh-rerntheils eine Versorguugö - Anstalt verwaister OffizierS-Kinder gewesen, und äusser» den Wunsch, diese wohl»thätige Fürsorge fortgesetzt zu sehen. Um diesen End-zweck zu erreichen, schlagen sie vor, daß mit der, den-selben bestimmten Unterstützuugs - Summe, für jene,so dem Civildienst bestimmt werden, Plätze in denSeminarien bezahlt werden sollten, für jene aber, wel-che dem Militär sich widmen, soll dadurch gesorgt wer-den, daß sie, mit Beibehaltung dieses Beytrags, so-