Band 
Dritter Band.
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hart, als für den Gedienten, feindliche Gefangenschaft.Einer Waare aleich, die der Käufer befühlt und wiegt,ist die erste .Behandlung, Consetibirte eines ganzenDistriktes werden zusammen in ein Zimmer gebracht;da müßen sie sich im Angesichts aller, unter den Augenvieler Fremden, die entweder ihr Beruf hinruft, oderdie die Neugierde bmlockt, ganz nackt entkleiden, müßenihre bisher sorgfältig geheim gehaltenen Gebrechenbloßzeben, müßen die seltenstev Uebungen .mit sich vor-nehmen , müßen es geschehen lassen, daß der nickt heickteArzt mit den unsaubern Fingern, mit welchen er dieunreinsten Theile der einen betastete, Mund »nd Zähneanderer befühlt. Es geht da zu, wie auf einemMarkte, und ist wahrlich gegen Anstand und schuldigeRücksicht.

Einem Negimente zugetheilt, wird die Leibesprobewiederholt, dann dem Erkornen die Eidesformel kaltvorgesagt, von ihm ohne Wille, ohne innerem, oft ohnewahrem Bewustsepn beschworen. Zur Compagnie ge-theilt erwartet ihn Hohn, Verspottung, oft harke, we-nigst rauhe Behandlung. Der ältere Soldat, statt sei-nen jungen Kameraden freundlich aufzunehmen, belachtihn, läßt ihm keine Hülse angedeihen. Statt ihn zubelehren, spottet er feinet, und kargt Mit den Vorthei-len , die er sich schon eigen gemacht. Er tadelt undbelacht die Unarten und ljnbehülflichkeiten des Neulings,die er selbst kaum abgelegt; läßt sich jeden lieblos er-zeugten Dienst theuer lohnen, Und denkt an seinen Zu-gang, und wie ihm damals zu Muthe gewesen, nur,Um es jetzt eben so zu machen, wie man es ihm ge-tnacht. Der Unteroffizier, oft weniger Mann, als ersehn sollte, thut nichts Besseres) seine Lehre Und Uttt

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