nach einer lange anhaltenden, ängstlichen Richtung wie-der ab, auf den Hauptplatz, dort ist eine mühsameRichtung, die eine Viertelstunde lang anhält, aber we-gen zu großer Aengstlichkeit und Künsteley n ie gelingt,wieder überstanden, und ausgestanden, wird nun aufdem heißen Platze die Ankunft deS Commandirenden er-wartet. Diesen trifft weder der Vorwurf deS frühenAufstellenS, noch deS langen Wartens. Die Schuldliegt nur allein in der Aengstlichkeit der Chefs, diebis zum Corporal herabsteigt, und in der dadurchbey der Mannschaft erzeugte» Gewohnheit, sich immereine Stunde vor der Zeit zu schüren. Ist der Com-mandirende angekommen, werden die Honneurs erzeugt— die Richtung nachgesehen, ausgebessert, oder ver-dorben, die Glieder durchgegangen. — dann die Hand-griffe, und wie ungeeignet? Die Ladung in 12 Tem-pos durch exerziert, dann wird im Parade und endlich
im Feldschritt defilirt u. s. w. —-ES geschieht
durchaus nichts Nützliches. Der Zuschauer lacht, derverständige Soldat — — — — — — — —
Wie Zeitraubend der Wachtdieust, daö Putzen desvielen blanken Metals, womit alles verderblich überla-den, wie schädlich das Fegen den Gewehren — ist zuoffenbar. Heute von der Wache ab, morgen geputzt,übermorgen auf die Wache, in der Zwischenzeit zu ei-ner Menge lours fatiques, zu sogenannten, nur garzu oft mißbrauchten Herrndiensten, zum Statisten iu'STheater (!> berufen, ist keine Zeit mehr zu Unter-richt und Uebung übrig: deshalb wird auch letzteresdem Soldaten lästig. Das Nothwendige steht demleicht Erläßlichen nach, das Nützliche dem Unnützen.