Band 
Dritter Band.
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stimmt, vorn Marsche ermüdet, statt des Knechtes dieWache übernehmen muß, wenn Bediente den Schild-wachen Befehle überbringen, über Ordonanzen verfü-gen; wenn eine Theaterwache entwaffnet wird, umdie Schauspieler mit den Waffen zu versehe», wennder Soldat gezwungen wird, in feiner ganzen Rüstung,wohl auch in voller Uniform, auf dem Theater aufzu-treten, unter das Commando der Schauspieler zustehen,wenn er in den vielen Proben und Vorstellungen vonGefechten seine Waffen zu Grunde richten, wennselbst der ihn treffende Dienst der Zeit der Proben undVorstellungen im Theater nachstehen muß, dann ist eönatürlich, daß der Soldat, keinen Stolz in seine Be-stimmung setzen kann.

Zur Fortbildung des Offiziers geschieht nichts,man müßte denn dazu rechnen, daß man sie bey einemoder dem andern Regimente, ohne Ausnahme, ohneRücksicht und Würdigung ihres eigenen Eifers oder ih-res wiffenschaftlichen Gehalts, zwingt, einer Vorle-sung beyzuwohnen, in der bey nicht bester Wahl deSGegenstands, noch des Autors nichts, gegeben wird,als was der magere Buchstabe der trocknen Materie

Bey recht verworrner RechnungS - Methode, künstli-chen Manipulationen wird im Kleinen geknausert, um— — — — —--Alles was dem Solda-

ten werden soll, ist auf einen kaum zu nennendenBruch gebracht. Immer zwackend, beanständigend ver-weigernd, jeden Halm Stroh vorzählend, abbrechend,Ersparnisse zu bezwecken, laßt sich über Knausereynichts trefflicherS sagen» als was Eulenhausen so ei-fernd, aber wahr und wohlmeinend ausgesprochen.