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Warum sprechen Si e nicht auch überStrafen, Sie: der Sie die Wahrheit zu sagen, dasVorurtheil zu bekämpfen, so viel Kraft zeigen? — ESgiebt Offiziere, die das Bessere verkennend, die alteBarbarei) zurück wünschen. Die Strafen der Stock-streiche, das Gaffenführen, sie sind noch nicht abge-schaft; sie sind nur beschränkt. 2« Churhessen sindzwar die Zöpfe wieder eingeführt gewesen, aber dochdie Prügel abgestellt worden, wenigst dürfen sie nurbey solchen angewendet werden, die als incorigibl er-klärt sind. —- — — — — — — — —. —
Man sHeint es nicht wagen zu wollen, die Prügelaufzuheben r man glaubt, die Soldaten würden Zügel-los seyn. ES ist aber gewiß, daß es gerade da, woviel geschlagen wird, am allerzügellosesten zugeht. Esbedarf der Schläge nicht, aber es bedarf vernünftigstrenger Gesetze, aber fester Gesetze.
Wenn freylich bey den Eliten der Stock nocheine Rolle spielt, ist das Emporkommeu des Ehrge-fühls , Abstellung so schmählicher Strafe, wohl nochnicht zu hoffen. Es ist bequem mit dem Stocke zuherrschen;, eö kostet der Worte und des Denkens sowenig.
Geeigneter würden die Fahnen und Eaffen in denOuartieren der Soldaten, als in Privat - Wohnungenaufbewahrt. Wenn aber Fahuenposten, Thürhütter, nurdarauf zu sehen haben, daß das Gefieder wckn vomHofe laufe, also auch die Hühner rc. zu bewahren ha-ben, wenn auf Märschen und in Cantonirungen dieStaabsoffiziere Posten in die Stallungen in Anspruchnehmen, in welchen der Soldat, zum Kampfe nur bee