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zieme, sondern auch dem Interesse deS Dienstes selbstfromme: so'hat man anch die Ueberzeugung gewonnen,daß geistige Aufklärung und sittliche Bildung des ge-meinen ManneS nicht etwa blos ein Hüiföbedarf, son,der» dieBasis selbst sey, zur Consolidirung der Masse,welche durch irgend eine höhere Kraft zweckmäßig be-wegt werden soll. Mögen immerhin die Reglements einegleichförmige Methode anbefehlen, um den Soldaten(wie man zu sagen pflegt) zu dressiren, und dieKriegsartikel eine sehr wirksame, moralische Kante dar-biethen, um den gemeinen Mann zu nöthigen, daß er(auch ein Militär-Ausdruck!) Appel habe: so wer-den doch alle diese äussere BildungS- und Zwangs-mittel nicht hinreiche», um ihn tüchtig und bereitwilligzu machen zu seiner schweren Bestimmung, um ihmTreue, Ordnung, Standhaftigkeit einzuflößen, und umseinen Muth (die eigentliche Soldatentugend) nichtblos zu wecken, sondern auch, was eben so wichtig ist,zu lenken in Maß und Ziel. Denn der Soldat istkeine Maschine, soll es nicht seyn; er ist Menschbegabt mit Verstand und Millkühr, der eiusehe» kannund will und muß, waS er thun, was er lassen soll»und der, wenn er wozu angetrieben, wovon abzuhaltenist, nicht durch blinde Griffe, wie eine Puppe, oder durchbloße Commavdowörter, wie ein Hund, sondern durchBeweggründe, die seiner Vernunft konform, seinersittlichen Eigenthümlichkeit gemäß sind, geleitet werdenmuß. Ueberhaupt hat der Ausdruck »ein Kriegsherr seyeine Maschine« nur eine iineigenthümliche, gleichniß»weise Bedeutung. Der Erscheinung nach mag einHeer immerhin als solch« gelten; dem Prinzip nach istes aber der srryeste Körper. ES ist, mit Einem Worte,