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Dieses waren die Dispositionen der verbündeten Feld-herren. Sie glaubten keine Abänderung in denselben treffenzu dürfen, bevor die feindlichen Demonstrationen nicht einenentscheidenden Charakter angenommen hatten. Sie warenvollkommen vorbereitet, den Feind zu empfangen, und einewachsame Vorpostenlinie deckte die ganze Grenze.
Jedoch geht aus dem Gesagten deutlich hervor, daß eineConcentrkrung der Wellingtonfchen Armee auf ihrem linken,und die der Blücherschen auf ihrem rechten Flügel längere Zeiterfordern würde, als auf jedem andern Punkte ihrer Kantone-ments; daß ferner die Dislocirung der erster« mehr daraufberechnet schien, einem feindlichen Vordringen über Mons,und die der letzteren dem Vordringen über Namur entgegenzu treten, als des Feindes Offensive über Charleroi zu begeg-nen. Dieser eigenthümliche Zug in den Dispositionen derbeiden Feldherren entging dem Scharfblicke Napoleons nicht,und er bastrte hierauf vor allem die Hoffnung, die feindlichenArmeen im Detail zu schlagen.
Die große französische Armee endlich, mit welcher Napo-leon den Krieg in Belgien beginnen wollte, bestand aus demIsten, 2ten, 3ten, 4ten und 6ten Armee-Corps; 4 Kavallerie-Corps und der Garde; sie belief sich etwa auf 122,401Mann*):
Infanterie . . . 84,235 MannKavallerie . . . 21,665 -
Artillerie, Train -c. 16,501 -
___ 122,401 Mann und 350 Geschütze.
*) Für nähere Details flehe Beilage IX. Diese Stärke ist aus fran-zösischen Berichten entnommen worden; in der Wirklichkeit scheintsie etwas größer gewesen zu sein. Damitz in seiner Geschichte desFeldzuges 1815 giebt sie zu 130,000 Mann an, Siehe Beilage X.Der Herzog von Wellington schätzte sie in seinem Memorandumvsm 16. Mai 1815 auf 126,000 Mann.
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