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Erster Band.
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Die Detaschements der 3ten Brigade zu Farciennes undTamines waren zeitig genug eingezogen worden und bewerk-stelligten ihren Rückzug ganz unbelästigt. Auch die 2te Bri-gade zog sich unter dem Schutze der Reserve-Kavallerie durchBoulet nach Fleurus zurück.

Noch um 3 Uhr Morgens hatte das Aiethenfche Armee-Corps die zehn bis zwölf Meilen lange Strecke von Dinantbis Bonne Esperance mit seinen Vorposten bedeckt gehabt,wahrend die Hauptkräfte desselben von Thuin bis zur Maasdie Linie der Sambre besetzt hielten. Die Leute waren seitTagesanbruch beständig unter den Waffen, beständig in Be-wegung gewesen, unter unausgesetzten Gefechten gegen dieüberlegenen feindlichen Streitkräfte und lebhaft verfolgt vonder Elite der französischen Kavallerie. Erst um 11 Uhr inder Nacht konnte das Corps sich in der Position zwischenLigny und St. Amand, ungefähr vier bis fünf Meilen rück-wärts seiner Vorpostenlinie, concentriren. Erfolgreich undruhmvoll hatte es seine schwierige Aufgabe gelöst; es hattemit seinen zersplitterten Kräften das imposante Vordringender französischen Armee so verzögert, daß alle preußischenCorps sich am folgenden Tage ungehindert vereinigen konn-ten. Der Verlust dieses Corps am 15. Juni belief sich aberauch auf 1200 Mann. Die Füsilier-Bataillone des 28stenund des 2ten westphälischen Landwehr-Regiments waren sogeschwächt worden, baß man sie vereinte und aus ihnen einBataillon formirte.

Vor 10 Uhr Morgens noch war dem 3ten Corps einneuer Befehl gesandt worden, wonach es die Nacht in Na-mur zubringen, am folgenden Morgen, den 16. Juni, aberseinen Marsch nach Svmbref fortsetzen sollte; das 4te Corpsdagegen sollte von Hannut auf Gembloux vorgehen. Um3 Uhr Nachmittags des 15. hatte das 2te Armee-Corps seine