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Zwischen dieser Position von Ligny und den vorderstenDivisionen Napoleons zu Lambusart, Wagnee und dem Waldevon Fleurus, bestand nur noch ein Zwischenraum von ein bisanderthalb Stunden Weges! Alles war also für die Aus-führung von Napoleons Plan günstig, er brauchte nur mitderselben Kraft, mit derselben Thätigkeit, mit welcher er be-gonnen worden war, durchgeführt werden; das Schicksal Na-poleons, Frankreichs, Europa's hing an seinem Ausgang;keine Stunde, kein Augenblick durfte ungenützt vorübergehen.Hatte Napoleon wahrend der Nacht seine Armee concentrirt,hatte er sich am folgenden Morgen um ö Uhr mit seinerUebermacht auf die noch nicht vereinten Corps von Ziethenund Pirch geworfen, so hatte er sie wahrscheinlich einzeln ge-schlagen, und das von Namur herankommende Corps Lhiele-Mann hatte entweder dasselbe Schicksal gehabt, oder wärein der Richtung auf Hannut oder Lüttich zurückgegangen, umsich dort mit Bülow zu vereinigen. Während dieser Zeithätte Ney dann entweder den wichtigen Punkt von Quatre-Dras vor der Ankunft größerer feindlicher Massen nehmen,oder doch seine Armee so aufstellen können, daß eine Vereini-gung mit der des Kaisers ein Leichtes gewesen wäre, wenndieser sich gegen Wellington wenden wollte. Was geschiehtstatt dessen? Von dem französischen rechten Flügel bleibt dieHauptmasse während der ganzen Nacht zu Charleroi und Cha-telet an der Sambre, während von der Spitze Ney's zu Fras-ne bis zu seiner Arrieregarde bei Marchienne-au-Pont einZwischenraum von ungefähr 2^ Meilen lag. Am 16. gingNapoleon erst zwischen 11 und 12 Uhr gegen Fleurus vor,aber jetzt waren die Corps von Ziethen, Pirch und Thiele-mann in der Position versammelt; die Schlacht von Lignybegann er nicht vor 3 Uhr Nachmittags. Ney aber richteteseine Bewegungen nach denen Napoleons ein und drang erst