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die Vortheile dieser Lage illusorisch. Ohne Zweifel verlangtendie Truppen Ruhe, aber gewiß die vordersten am meisten; siehatten die größten Marsche gemacht und die ganze Last desGefechtes getragen. Es lag also kein denkbarer Grund vor,warum der Rest der französischen Armee nicht eben so weitvorgehen konnte, als ihre vorgeschobenen Divisionen; das was''die Spitzen der Kolonnen so erfolgreich bewirkten, konnte mitum so größerer Sicherheit durch die nachfolgenden Massengeschehen. Und selbst wenn ernstliche Hindernisse — vielleichtdie Verlängerung der Marsch-Kolonnen — der vollständigenAusführung dieser Concentrirung im Wege standen, was wa-ren sie gegen so viele glänzende Augenblicke, wo noch viel grö-ßere Hindernisse durch die edlen und heroischen Anstrengungeneiner französischen Armee unter Napoleon überwunden wordenwaren? Was waren selbst einige Opfer, was der Verlust anNachzüglern, wenn es die Erfüllung von Napoleons großemPlane bei seinem Einfall in Belgien galt, — wenn es galt,die Vereinigung der verbündeten Heere zu hindern und sie imDetail zu schlagen?
Der Anfang dieses Planes, bei welchem Schnelligkeit derBewegung das Haupterforderniß bildete, war äußerst glück-lich gewesen; ein Vortheil war gewonnen worden, der zu denschönsten Hoffnungen ermuthigte. Von Blüchers vier Corpshatte sich nur eins, das von Ziethen, in der Nacht des 15.in der bezeichneten Position versammelt; Pirch stand im Bi-vak zwischen Onoz und Mazy, ungefähr 1^ Meile von Ligny;Thielemann hatte um halb 7 Uhr Abends Ciney verlassen undbrachte die Nacht in Namur zu, also noch 2? Meilen vondem Versammlungspunkte entfernt; und Bülow endlich, wel-chen Blücher in Hannut glaubte, stand noch 1t Meilen weitab in Lättich.
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