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französische Kavallerie setzte bei dieser Gelegenheit ihre Ver-folgung nicht weiter fort, da sie augenscheinlich zögerte, sichder alliirten Infanterie zu sehr zu nähern, und dieselbe for-mirt und bereit fand, sie zu empfangen. Die niederländischeInfanterie zog sich in das Gehölz von Bossu zurück und über-ließ dem Feinde drei Geschütze. Derselbe folgte ihr auf demFuße und drang in das Gehölz ein.
Während dessen warf, französischer Seits, Bachelu einebeträchtliche Anzahl von Truppen nach Piermont, und sichertesich hierdurch den Besitz des Dorfes vor der Ankunft desIsten Bataillons 95sten britischen Regiments; er schickte so-dann eine andere starke Kolonne gegen das Gehölz vor, wel-ches jenseit der Straße nach Namur liegt, und durch dessenBesitz die direkte Verbindung zwischen Quatre-Bras und Lignyunterbrochen worden wäre. Hier wurden zum ersten Male indieser Campagne die Truppen beider Nationen mit einanderhandgemein. Die Tirailleurs, welche das weitere Vordringender Franzosen erfolgreich aufhielten und das Gehölz besetzten,bestanden aus dem Isten Bataillon des 9ssten britischen Jä-ger--Regiments, welches die alten Soldaten der französischenArmee auf der spanischen Halbinsel so oft als das vordersteim Gefecht gesehen und von dessen Ausbildung und Benehmensie so manche Beweise erhalten hatten.
Der Besitz von Gemioncourt erwies sich von der größtenWichtigkeit für die Position Ney's, welche nun einen bestimm-ten Charakter annahm und in taktischer Hinsicht große Vor-theile darbot. Der südliche Theil des Waldes von Bossuwurde von feinem äußersten linken Flügel besetzt, während deräußerste rechte im vollen Besitze von Piermont war; beidePunkte wurden durch ein enges Thal verbunden, welches sichlängs der ganzen Front ausdehnte, auf beiden Seiten miteiner Hecke begrenzt war und die Straße nach Charleroi nahe