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Erster Band.
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glücklicherweise noch zeitig genug die Ankunft der Kavallerie(trotz des ungemein hohen Roggens, der jede Uebersicht ver-hinderte), formirte mit außerordentlicher Schnelligkeit Quar-ree, sparte sein Feuer bis zum letzten Augenblick auf und zer-streute vollständig die Abtheilung Pirö'scher Lanciers, welchesich ihm so unerwartet genähert hatte. Picton, der dieseScene von der andern Seite der Straße mit ansah, war sozufrieden mit der Festigkeit des Regiments, daß er an dasselbeheran ritt und dem Kommandeur desselben, dem Oberst-Lieute-nant Hamilton, bemerkte, daß er das tapfere Benehmen desRegiments dem Herzoge melden würde. Das 73ste Regiment(unter Oberst Harris), das 33ste (unter Oberstlieutenant El-phinstone) und die Braunschweiger waren gleichfalls auf denAngriff gefaßt, indessen die französische Kavallerie schwenktenach der Straße ab, da sie dieselben kampfbereit fand.

Wahrend der Theil der Kellermannschen Dragoner, wel-cher das 69stes Regiment vernichtet hatte, in kühnem Laufeauf der Chaussee nach Quatre-Bras vorwärts eilte, wandtesich die größere Masse dieses Corps nach dem offenen Terrainzur Rechten dieser Straße. Hier waren die tapfern, kleinenSchaaren Pictous noch einmal einer allgemeinen Kavallerie-Attake ausgesetzt, — einer Attake, welche durch ihren Unge-stüm und ihre Wuth den verzweifelten Entschluß verrieth, diedem Tode geweihten Quarree's bis aufs Aeußerste zu ermü-den, und dann Alles durch die Masse zu vernichten. Gleich-zeitig kam ein Schwärm von Tirailleurs aus der Listere vonPiermont hervor und dröhete den äußersten linken Flügel derMitten Armee zu umgehen, während die französische Infan-terie im Walde von Bossu schon ganz nahe an die Nordgrenzedesselben gelangt war und die äußerste Rechte gefährdete.

In diesem Augenblicke waren die Aussichten Ney's glän-zend genug, um seine Hoffnung auf Erfolg zu rechtfertigen,