Band 
Erster Band.
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Nichts desto weniger erlaubten die Umstände nicht die Aus-führung seiner Operationen aufzuschieben, und in der Hoff-nung, stch dennoch den Beistand des Isten Armee-Corps zusichern, sandte er den General d'Elcambre mit dem bestimm-ten Befehle zurück, dasselbe nach Quatre-Bras zu dirigiren.Bald darauf erhielt Ney eine neue Depesche von Napoleon,datirt 2 Uhr Nachmittags. Ihrer allgemeinen Tendenz nachwar sie unbedingt vor der Absendung des Obersten Laurent,also vor Ertheilung des Befehls für die Flanken-Bewegungdes Erlonschen Corps geschrieben, und der Ueberbringer der-selben mußte sich daher langer, als nöthig war, unterwegsaufgehalten haben. Sie zeigte an, daß die Preußen zwischenSombref und Bry aufgestellt waren, und daß Grouchy sieum halb 3 Uhr mit dem 3ten und 4ten Armee-Corps an-greifen würde; auch drückte sie den Wunsch des Kaisers aus,daß Ney jeden Feind, der ihm gegenüber stände, werfen, unddann sich nach Ligny wenden möchte, um die Preußen voll-ständig zu umgehen. Sollte es aber Napoleon gelingen, diesefrüher zu besiegen, so würbe er in der Richtung gegen Neyhin manövriren und auf ähnliche Weise die Operationen desMarschalls unterstützen. Schließlich verlangte der Kaiser nä-here Nachrichten von.der Disposition Ney's und den Ver-hältnissen des ihm gegenüber stehenden Feindes*).

Diese Depesche erreichte Ney in einem Augenblicke, wo erernstlich engagirt und der Ausgang der Schlacht höchst zwei-

Die Depesche (stehe Beilage XXII) war addresstrt: 21. Is

lNsreeLsI krinoo äe 1s Aloslinvvs, s Kosselles, sur Is i-osäsLrsxslies"; und der Weg, den der Ueberbringer nehmen sollte,war auf der Rückseite bezeichnet durch: „iVsgmvo — Lois <>e Lom-

dve". Ein Duplikat dieser Depesche wurde ebenfalls abgesendet,und hatte den Weg bezeichnet durch: „IVsAsvs — ksassrt". Die-ser Umstand beweist, daß Napoleon der Meinung war, Ney habe

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