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Erster Band.
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er ließ dasselbe mit frischer versehen, und befahl ihm mit dem2ten Bataillone des 14ten Regiments sogleich wieder in dasDorf einzudringen, wahrend das Iste Bataillon dieses letzterensich nach St. Amand-la-Haye warf, und das 2te Regimentablöste, welches bis gegen Wagnele zurückging. Hinter die-sem Dorfe sammelte sich die ganze 5te Brigade.

Hier sowohl in den Dörfern des rechten Flügels, als inLigny, ruhete der Kampf keinen Augenblick; frische Massendrangen von beiden Seiten so oft zwischen die brennendenHäuser, als die schrecklich verminderte Zahl und der furcht-bar erschöpfte Zustand der Kampfenden es unumgänglich noth-wendig machten; partielle Erfolge auf verschiedenen Punktenwaren beständig von einzelnen Unfällen auf den andern beglei-tet; und der Muth, die Energie und die Hingebung beiderParteien hielten sich so sehr das Gleichgewicht, daß es schien,als ob der Kampf bei seiner ungeschwächten Heftigkeit so langedauern müsse, bis die völlige Erschöpfung des einen, den grö-ßer« Reserven des andern den Triumph überlassen würde.Die Besorgniß Blüchers für die Ankunft eines Theils derWellingtonfchen Armee oder des Bülowschen Corps war jetztgroß, und oft, wenn er seine Leute versandte, um Theil andem Kampfe zu nehmen, redete er sie mit den Worten an:„Vorwärts Kinder! wir müssen Etwas thun, ehe die Eng-länder kommen!" — In der That, seine einzige noch übrigeReserve war die 9te Brigade (General von Borcke), derenWegziehung sein Centrum äußerst exponiren würde; und Na-poleon, welcher die wahre Lage seines Gegners schon ahnte,beschloß, den blutigen Kampf im Thale mit einem Theile fei-ner intakten Reserven, welche aus den Garden und dem ebenangekommenen Lobauschen Corps bestanden, durch ein kühnesVordringen gegen das preußische Centrum zu beenden.