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Zur Ausführung dieses Angriffs bestimmte der Kaiser dieGarden und das Kürassier-Corps Milhaud. Um den Marschderselben dem Feinde so viel als möglich zu verbergen, ließ erihn nach der rechten Seite, hinter dem Gerardschen Corpsweg, ausführen, ein Theil der Batterien desselben mußte weg-gezogen werden, um das Feuer der feindlichen auf anderePunkte zu leiten, hierdurch der Garde größeren Schutz zu ge-wahren und seinen Gegner über den Zweck der Bewegung zutauschen, wenn er dieselbe wirklich vor der Ausführung desAngriffs entdecken sollte. Diese weit berühmte Schaar vonVeteranen und Milhauds prachtvolles Corps gepanzerter Rei-ter befanden sich in vollem Marsche gegen das untere Endevon Ligny, woselbst sie den Bach überschreiten sollten, als sieauf den direkten Befehl des Kaisers Halt machten. Dieserhatte nämlich beschlossen, diese Bewegung zu suspendiren, biser über eine Begebenheit, welche sich auf seinem linken Flügelzugetragen und ihn in Zweifel und Angst über ihre wahreNatur versetzt hatte, vollständig im Klaren wäre. Er hattevon Vandamme die Nachricht erhalten, daß eine starke Ko-lonne aller Waffen gegen Fleurus vorginge, daß es zuerst ge-schienen habe, als ob es das von Ney entsendete Corps sei,bis man entdeckt hatte, daß es auf einer anderen Straße, alsder, auf welcher man jenes erwartete, heran komme, und daßes sich jetzt gegen den französischen linken, nicht aber gegen denpreußischen rechten wende; daß die Division Girard deshalbsich zurückgezogen und eine Stellung zur Deckung von Fleu-rus eingenommen habe; und daß die Wirkung, welche dieseunerwartete Begebenheit auf sein Corps ausgeübt, eine solchesei, daß seine Truppen St. Amand räumen und sich zurück-ziehen würden, wenn Sr. Majestät seine Reserven nicht sogleichabsende, um die Fortschritte jener Masse aufzuhalten.