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seits Genappe angekommen, postirte sich die Schwadron zwi-schen der Stadt und dem Gros des 7ten Husaren-Regiments,welches in Divisions-Kolonnen auf der Chaussee stand, umdas Debuschiren des Feindes aus der Stadt zu hindern.
Die linke britische Kavallerie-Kolonne setzte ihren Rückzugnach der kleinen Brücke von Thuy über tiefe, enge Furchenfort, welche durch den schrecklichen Regenguß in vollständigeStröme verwandelt worden waren. Vivian hatte die lOtenund I8ten Husaren aus ihrer zuletzt besetzten Stellung zurückgenommen; als sie sich aber dem Genappe näherten, entstanddadurch ein Aufenthalt, daß die Brigade Vandeleur ihrenUebergang über die Brücke noch nicht bewerkstelligt hatte. —Der Aufenthalt dauerte so lange, daß die I8ten Husaren Frontmachen mußten, um nöthigen Falls die Isten deutschen Husa-ren unterstützen zu können. Kurze Zeit darauf setzte die Bri-gade Vandeleur ihren Marsch fort, die lOten Husaren folg-ten, und da die Isten Husaren, bei welchen sich Vivian selbstbefand, ein kräftiges und wirksames Blanker-Gefecht unter-hielten, so befahl er auch den 18ten Husaren, ihren Rückzuganzutreten, von den lOten dagegen sollten einzelne Leute, so-bald sie am andern Ufer angekommen waren, absitzen und sichbereit halten, mit ihren Karabinern den Uebergang zu verthei-digen, wenn der Rest der Brigade ernstlich gedrängt werdensollte. Nachdem das Blänkern eine Zeit lang gedauert hatte,sandte Vivian eine Schwadron des isten deutschen Husaren-Regiments nach der Brücke, aber kaum trat dieselbe ihrenMarsch an, als die französische Kavallerie mit solcher Kühn-heit und Schnelligkeit vordrang, daß die linke Flügel-Schwa-dron des Regiments abgedrängt und gezwungen wurde, denBach weiter unterhalb der Brücke zu passiren. Mit dem Resteder deutschen Husaren eilte Vivian im Gallop nach der Brücke.Die Franzosen folgten unter lautem Geschrei, als sie aber an