Band 
Erster Band.
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In dieser Art formirt blieb die mittlere zurück gehendeKavallerie-Kolonne ungefähr zwanzig Minuten stehen, als einlautes Geschrei die Ankunft der in die Stadt eingedrungenenFranzosen ankündigte» Einige wenige Reiter sah man aus derder Stadt herausjagen und auf die Schwadron des MajorsHodge losstürmen; als man sie gefangen genommen hatte, be-merkte man, daß sie vollständig betrunken waren. Bald zeigtesich die Tete der französischen Kolonne in der Stadt, der vor-derste Trupp bestand aus Lanciers, es waren lauter ganz jungeLeute, mit kleinen Pferden beritten, und von einem schönenund, wie sich bald zeigte, auch sehr tapfern Manne befehligt.Die Kolonne blieb ungefähr fünfzehn Minuten in der Stadt,die Spitze hielt am Ausgange der britischen Nachhut gegen-über, ihre Flanken durch die Häuser geschützt. Da die Straßenicht gerade war, so bemerkte die Queue der Kolonne nicht,daß die Tete Halt gemacht hatte, und drängte daher fort-während vorwärts, bis die ganze Masse so dicht aufgeschlos-sen war, daß es für die vordersten Abtheilungen unmöglichwurde, umzukehren, wenn eine rückgängige Bewegung nöthigwerden sollte. Lord Uxbridge bemerkte die Unentfchlossenheitund das Schwanken derselben und gab den 7ten Husaren denBefehl zur Attake. Diese stürzten sich, begeistert durch die Ge-genwart des Ober-Befehlshabers der Reiterei, welcher gleich-zeitig auch ihr Oberst war, mit der größten Entschlossenheitund Kühnheit vorwärts, die Franzosen setzten ihnen aber einengeschlossenen, kompakten und undurchdringlichen Phalanx vonLanzen entgegen, welche auf ihren Flanken durch die Häusergedeckt und durch eine feste Masse von Reitern gebildet, voll-kommen einem spanischen Reiter glich. Es kann daher nichtüberraschen, daß die Attake gar keinen Eindruck auf den Feindmachte. Nichts desto weniger wurde der Kampf eine Zeitlang fortgesetzt; die Husaren hieben nach ihren Gegnern, und