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selbst geriethm bald in Brand. Dichte Rauchwolken umhüll-ten den ganzen Posten mit seinen Vertheidigern und schwebtendann nach der englisch - alliirten Schlachtlinie hinüber; baldstürzten die Dächer der Gebäude ein und kurz vor drei Uhrbrachen die Flammen mit glänzender Helle hervor. VieleVerwundete waren in die Gebäude hineingeschafft worden oderwaren selbst hineingekrochen. Obgleich aber ihre Kameradenbangen Herzens für ihre Sicherheit besorgt waren, so mußteihrem eisernen Pflichtgefühl und ihrer Ehre doch die Erhal-tung des Postens über Alles gehen. Da der Platz von einemso übermächtigen und so wachsamen Feinde umgeben war,konnte kein Mann erübrigt werden, um die Unglücklichen ausihrer gefährlichen Lage zu erlösen. Die natürlichen Geboteder Menschlichkeit mußten den strengen Forderungen der Dis-ciplin nachstehen. So kamen Viele in den Flammen um.Andere, denen es gelungen war, in den offnen Hofraum zukriechen, konnten bei der versengten und erstickenden Atmos-phäre kaum noch athmen. Viele hatten in der Kapelle Schutzgesucht oder waren in dieselbe geschafft worden; ihr Schreckenwar daher groß, als sie den krachenden Fall der brennendenBalken, als sie die fallenden Granaten um sich herum explo-diern hörten und endlich die Flamme in die Thüre des Heilig-thums dringen sahen. Die brünstigen Bitten, welche schwei-gend von diesem heiligen Orte aufstiegen, waren sicherlich er-hört worden, als das Feuer den Fuß des hölzernen Bildesdes Erlösers, welches über der Thür stand, erreichte, schienes die geheiligte Gegenwart zu fühlen; denn hier endeten seineFortschritte und zwar ohne menschliches Zuthun.
Die Feuersbrunst verursachte bei den tapfern Vertheidi-gern von Hougomont keinen Augenblick der Ermattung inihren heroischen Anstrengungen. Der Muth und die Hinge-bung der Leute hielten gleichen Schritt mit dem Eifer und