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Zweiter Band.
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der Einsicht ihrer Offiziere, und entstehende Schwierigkeitenwurden sogleich durch die angemessensten Maßregeln, verbundenmit der vollendetsten Tapferkeit überwunden.

Es war jetzt halb vier Uhr. Die englisch-alliirte Schlacht-linie stand noch immer fest und ungebrochen in ihrer anfäng-lichen Stellung. Die vorgeschobenen Posten La Haye Samteund Hougomont hatten erfolgreich den furchtbarsten Stürmengetrotzt. Der linke Flügel hatte bei der Begegnung und Zu-rückwerfuug des Angriffs des französischen rechten bedeutendgelitten, aber die Verluste dieses waren ungleich größer ge-wesen. Ganze Infanterie-Kolonnen waren vollständig nieder-geworfen und zerstreut worden, Schwadronen der glänzendsten,vom besten Geiste beseelten Kavallerie hatten ein gleiches Schick-sal gehabt, während an 30 bis 40 Geschütze fast für denganzen übrigen Theil des Tages unschädlich gemacht wordenwaren. Der französische Kaiser hielt es deshalb nicht fürrathfam, den Angriff auf den linken Flügel der englisch-alliir-ten Armee, wenigstens sobald schon, zu erneuern. Er beschloß,eine große Attake gegen den rechten Flügel und das Centrumderselben auszuführen. Da die Infanterie Reille's bei ihrenAngriffen auf Hougomont schon bedeutend gelitten hatte, be-stimmte er zur Ausführung seines Planes die Kavallerie, undzwar um so mehr, da der Boden vorwärts dieses Theiles derfeindlichen Stellung die Bewegungen dieser Waffe sehr zu be-günstigen schien. Die Einnahme vou La Haye Samte undHougomont wäre sicherlich die beste Einleitung zu diesem An-griff gewesen; bisher aber waren alle Versuche zur Erringungdieses Vortheils fehlgeschlagen und er sah sich daher gezwungen,gleichzeitig neue Stürme gegen die Posten auszuführen, umso doch wenigstens die Aufmerksamkeit des Feindes zu theilen.Als eine andere mächtigere Diversion ließ Napoleon die leichte