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Zweiter Band.
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gegenüberstehenden französischen Batterien aufgehört. Dasheftige Kriegsgeschrei der französischen Kavallerie wurde daherdesto hörbarer und desto aufregender. Ein dumpfes Schweigenherrschte bei den alliirten Quarrees, welche alle zum Empfangderselben bereit standen — die äußern Glieder waren nieder-gekniet, die zweiten hatten „Fertig" gemacht und bildeten soeinen spanischen Reiter, über welchen die Hintern Glieder weg-feumi konnten, sobald der günstige Augenblick gekommen seinwürde. Als nun die Kavallerie auf die Quarrees herab-stürzte, gaben die Frontseiten derselben auf der Entfernungvon 30 Schritt Feuer. Hierdurch gerieth die jedesmaligevordere Schwadron oder Halb-Schwadron in Unordnung undVerwirrung, öffnete sich von der Mitte aus, schwenkte rechtsund links ab, jagte bei den Flanken des angegriffenen Quar-rees vorbei und war so dem Feuer desselben vollständig aus-gesetzt. Die folgende Abtheilung wiederholte das Manöverder vorder« und ihre Unordnung wurde größer und größer,als die fortwährend wachsenden Hindernisse vor ihrer Front,die gestürzten Reiter und Pferde in Menge sich mehrten.Hier, wie bei Quatre-Bras, führte die französische Kavalleriegegen keins der britischen Quarrees den Choc wirklich aus, denndie Reiter, welche das Feuer der vorder» Abtheilungen über-lebten, stürmten nicht mit »«geschwächter Wuth in der Rich-tung und Geschwindigkeit ihres Laufes weiter, noch stürzten siesich, jede Gefahr verachtend, auf das Quarree, um hierdurchden Nachfolgenden einen Weg zum Einhauen zu bahnen. DerTheil der Kavallerie, welcher durch die Intervalle der vorder-sten Quarrees durchging, eilte gerade auf die hinter stehendenlos, und da die Quarrees im Allgemeinen on sotiiczulor auf-gestellt waren, so vermengte das Oeffnen und Theilen der at-takirenden Schwadronen bald die Reiter verschiedener Regi-menter und vermehrte bedeutend die Unordnung, welche das