Band 
Zweiter Band.
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den Kamm der Höhe gewonnen und sich so unerwartet im Be-sitze einer Linie von Batterien sahen, brachen sie in lautesTriumphgeschrei aus, setzten dann die Attake fort und warenin Kurzem den Blicken der Lanciers und Chasseurs der Gardeentschwunden. Fortgerissen von dem Enthusiasmus des Augen-blicks und dem eifrigen Verlangen, Theil an dem eingebildetenSiege zu nehmen, gingen diese Truppen mit derselben unge-stümen Heftigkeit vor, und die ganze Masse war bald jenseitsder Höhe. Die alliirte Infanterie stand schachbrettförmig inQuarrees auf dem innern Abhänge und war vollkommen zumEmpfange des Angriffs bereit. Einigermaßen fürchtete manfür die Sicherheit des rechten Flügels des ersten Treffens, wodie Braunschweiger, wie erwähnt, meistens junge, unerfahreneTruppen, den Platz der Byngschen Garde-Brigade eingenom-men hatten, welche ganz bei der Vertheidigung von Hougv-mont verwendet worden war (nur zwei Kompagnien derselbenwaren übrig geblieben und als Reserve mit den Fahnen nacheiner mehr gedeckten Stellung rechts der Niveller Straßezurückgesendet worden). Als die französische Kavallerie vor-ging, wurde das 23ste britische Regiment in das erste Treffenzwischen die braunschweigschen Quarrees vorgeführt. Kaumhatte dasselbe den Kamm der Höhe erreicht, als es den Be-fehl erhielt, Halt zu machen und Quarree zu formiren; hieraufgab es auf die vor der Front erscheinenden Chasseurs derGarde eine übereilte Salve, von der kaum ein Schuß denFeind getroffen haben konnte. Es kam jedoch bald von die-ser unzeitigen Uebereilung wieder zu sich und leistete einenernsten und entschlossenen Widerstand. Ebenso benahmen dieBraunschweiger sich bei dieser Gelegenheit auf eine Weise,welche den erfahrensten Veteranen Ehre gemacht haben würde.

Die Kanonade hatte nothwendigerweise auf dem rechtenFlügel des englisch-alliirten ersten Treffens und bei den ihm